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Perspektivwechsel

Perspektiven sichtbar machen. Dialog ermöglichen.

 Bild: Impuls Rhein-Main e.V.

Ausgangslage und Projektidee

Gesellschaftliche Teilhabe bedeutet mehr, als Zugang zu Bildung, Arbeit oder sozialen Strukturen zu haben. Sie bedeutet auch, gehört zu werden, eigene Erfahrungen einbringen zu können und gesellschaftliche Wirklichkeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln wahrzunehmen.

Perspektivwechsel schafft Räume für genau diese Auseinandersetzung. Das Projekt greift Fragen von Zugehörigkeit, Identität, Zusammenleben, kulturellen Erfahrungen und gesellschaftlicher Wahrnehmung ebenso auf wie Vorurteile, Diskriminierung und Fremdzuschreibungen.

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht vorgegebene Antworten, sondern die Perspektiven der Menschen selbst.

Menschen sollen nicht nur Gegenstand gesellschaftlicher Debatten sein, sondern ihre Erfahrungen, Wahrnehmungen und Sichtweisen selbst einbringen können. Perspektivwechsel verbindet deshalb Dialog, Reflexion und kreative Ausdrucksformen miteinander.

Dialog & Austausch

In moderierten Gesprächs- und Austauschrunden entstehen Räume, in denen unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen ausgesprochen, eingeordnet und miteinander in Beziehung gesetzt werden können.

Dabei werden gesellschaftliche Fragen ebenso aufgegriffen wie persönliche Erfahrungen:

Zugehörigkeit und Zusammenleben, kulturelle Prägungen und Gemeinsamkeiten, unterschiedliche Sichtweisen ebenso wie Vorurteile, Diskriminierung, Unsicherheit oder der Umgang mit Informationen und öffentlichen Debatten.

Die Formate schaffen Möglichkeiten für Selbstreflexion, Perspektivvielfalt, Begegnung und respektvolle Verständigung.

Kreativer Ausdruck & Selbstrepräsentation

Nicht jede Erfahrung lässt sich in einer Gesprächsrunde ausdrücken. Deshalb eröffnet Perspektivwechsel auch kreative Zugänge.

In thematischen Kreativformaten können Teilnehmende eigene Beiträge entwickeln und einreichen – zum Beispiel in Form von Texten, Fotografien, Audio- oder Videobeiträgen. Sie setzen sich dabei aus ihrer eigenen Perspektive mit einem Thema auseinander und entscheiden selbst, wie sie ihre Erfahrungen, Gedanken und Sichtweisen ausdrücken möchten.

Im Mittelpunkt steht nicht die perfekte Form, sondern die eigene Perspektive. Die Beiträge machen Erfahrungen sichtbar, die im öffentlichen Diskurs häufig verkürzt dargestellt, übersehen oder von anderen erzählt werden.

Einblicke in kreative Perspektiven

Eindrücke aus dem jüngsten Kreativformat „Mit oder ohne“:

Aus „Durch meine Linse“ weiterentwickelt

Ein wichtiger Ausgangspunkt für Perspektivwechsel war das abgeschlossene Fotografie- und Reflexionsprojekt „Durch meine Linse – die Welt durch die Linse“.

Der dort erprobte Ansatz, persönliche Wahrnehmungen sichtbar zu machen, unterschiedliche Sichtweisen nebeneinanderzustellen und daraus Reflexion und Austausch entstehen zu lassen, wurde fachlich weitergeführt.

Perspektivwechsel überträgt diesen Gedanken heute auf breitere Dialog- und Kreativformate. Im Mittelpunkt stehen weiterhin persönliche Perspektiven, Selbstrepräsentation und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Sichtweisen.

Was Perspektivwechsel ermöglichen will

Perspektivwechsel möchte Räume schaffen, in denen Menschen ihre eigenen Sichtweisen einbringen, andere Perspektiven kennenlernen und gesellschaftliche Zusammenhänge differenzierter betrachten können.

Im Mittelpunkt stehen Selbstrepräsentation statt Fremdzuschreibung, Dialog statt vorschneller Bewertung und Perspektivvielfalt statt vereinfachender Bilder – ebenso wie Begegnung, Zugehörigkeit und die Frage, was Menschen miteinander verbindet.

Denn gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht nicht dadurch, dass Unterschiede unsichtbar werden, sondern dort, wo Menschen lernen, mit unterschiedlichen Erfahrungen, Sichtweisen und Lebensrealitäten umzugehen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und Verständigung möglich zu machen.

Projektinformationen

Status: laufend
Laufzeit: seit 2024
Format: Dialog-, Austausch-, Reflexions- und Kreativformate
Zielgruppe: Menschen, die eigene Erfahrungen, Sichtweisen und gesellschaftliche Perspektiven einbringen, reflektieren und sichtbar machen möchten
Schwerpunkte: Perspektivvielfalt, Selbstbild, Zugehörigkeit, gesellschaftlicher Dialog, Teilhabe, Reflexion, Verständigung und kreative Selbstrepräsentation

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Teilnehmerflyer – Perspektivwechsel

Perspektiven sichtbar machen. Dialog ermöglichen.